Organisation
Einsatz der Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen des KsF
Die Schulleitung des Kompetenzzentrums für sonderpädagogische Förderung (KsF) koordiniert den Einsatz der SonderpädagogInnen des Kompetenzzentrums an den allgemein bildenden Schulen im Einvernehmen mit deren Schulleitungen. Schwerpunkte der Arbeit sind Beratung und Prävention durch Kollegiale Beratung, Elternarbeit und Vernetzung mit Jugendhilfe, Erziehungsberatungsstellen, Therapeuten etc.
Lenkungskreis
Verfahrens- und Organisationsfragen werden im Lenkungskreis diskutiert und von den Stützpunktschulen ihrem Bedarf angepasst. Änderungen werden im Lenkungskreis des KsF nach dem Konsensprinzip beschlossen. Zurzeit setzt sich der Lenkungskreis zusammen aus den Schulleitungen der Schulen, in denen SonderpädagogInnen im Unterrichtseinsatz sind. Die Amtsleitung des Amtes für Jugend, Bildung und Sport des Schulträgers und die Schulaufsicht nehmen als beratende Mitglieder an den Sitzungen des Lenkungskreises teil.
Regionale Arbeitskreise
Halbjährlich werden die Kooperationsschulen in Burscheid, Leichlingen und Wermelskirchen in den regionalen Arbeitskreisen über Verfahrensänderungen und formale Vorgaben informiert. Gleichzeitig werden hier die aktuellen Entwicklungen im Rahmen des Pilotprojekts diskutiert, der Arbeitseinsatz der SonderpädagogInnenn und die Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der allgemeinbildenden Schulen evaluiert und alle beteiligten Kooperationspartner an der Diskussion über die mögliche Weiterentwicklung des Pilotprojekts beteiligt.
Gemeinsamer Unterricht
Die Kontinuität des Gemeinsamen Unterrichts (GU) wird gewährleistet durch die Arbeit der Stützpunktschulen KGS St. Michael (Wermelskirchen), GGS Montanusschule (Burscheid) und GGS Witzhelden (Leichlingen sowie im Sekundar-I-Bereich durch die GHS Leichlingen.
Die Schulleitungen der Stützpunktschulen koordinieren den Einsatz der ihr als Stützpunktschulen zugewiesenen SonderpädagogInnen in Absprache mit den betreffenden SonderpädagogInnen und informieren die Schulleitung des Kompetenzzentrums über den Einsatz. Die pädagogische und personelle Kontinuität des Gemeinsamen Unterrichts wird gewahrt.
Vernetzung
In der Regel stehen den allgemein bildenden Schulen zwei Wochenstunden für Beratung und eine Wochenstunde für die Unterstützung präventiver Maßnahmen zur Verfügung. Der Einsatz von SonderpädagogInnen im Unterricht der allgemeinen Schulen ist abhängig von den Personalressourcen des Kompetenzzentrums. Die Ressourcen des KsF für Förderung an diesen Schulen ergeben sich vorrangig aus dem Umfang der an den Regelschulen statt in der Stammschule des KsF geförderten Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf in den Bereichen Lernen, Sprache und/oder Emotionale und soziale Entwicklung. Diese erweiterte individuelle Förderung der Schülerinen und Schüler wird in sogenannten DEIF-Mappen dokumentiert.
